10_Périgord – Frankreichs geheimnisvolle Genussregion mit Karin Denzler
Shownotes
Das Périgord – Landschaft der Burgen, Märkte und Genüsse
Das Périgord im Südwesten Frankreichs gehört zu den Regionen, die viele vom Namen kennen – aber nur wenige wirklich bereist haben.
In dieser Folge spreche ich mit Karin Denzler, Schweizerin, Wanderführerin und seit 2018 im Périgord zu Hause. Gemeinsam erkunden wir eine Landschaft aus Flusstälern, Eichenwäldern und mittelalterlichen Dörfern.
Wir sprechen über Burgen an der Dordogne, Höhlenwohnungen aus der Vorgeschichte, lebendige Dorfmärkte – und natürlich über die kulinarischen Spezialitäten der Region.
Am Ende unseres Gesprächs entsteht außerdem eine Idee: Wie könnte eine Genussreise durch das Périgord aussehen?
Themen dieser Episode
• Wie Karin Denzler ins Périgord gekommen ist • Der Unterschied zwischen Périgord und Dordogne • Warum es hier so viele Burgen und Schlösser gibt • Josephine Baker und das Château des Milandes • Höhlenwohnungen und prähistorische Felsstätten • Märkte und Produzenten im Dorfleben • Der Unterschied zwischen Brocante und Vide-Grenier • Wandern entlang der Dordogne und der Vézère • Trüffel, Walnüsse und regionale Spezialitäten • Lieblingsrestaurant im Périgord
Orte aus der Folge
Diese Orte und Sehenswürdigkeiten werden im Gespräch erwähnt:
Sarlat-la-Canéda Beynac-et-Cazenac Domme La Roque-Gageac
Château de Beynac Château de Castelnaud Château des Milandes
Lascaux IV Les Eyzies
Rocamadour Gouffre de Padirac
Kulinarik des Périgord
Die Region gilt als eine der großen Genusslandschaften Frankreichs.
Typisch sind unter anderem:
• schwarzer Périgord-Trüffel • Walnüsse und Walnussöl • Gerichte mit Gans und Ente • lebendige Produzentenmärkte in den Dörfern
Restauranttipp aus der Folge:
Chez Julien – Paunat
Wandern im Périgord
Viele Wanderwege folgen alten historischen Pfaden durch:
• Eichen- und Kastanienwälder • Flusstäler der Dordogne und Vézère • alte Trockensteinmauern und römische Wege
Unterwegs lassen sich Natur, Geschichte und Kulinarik ideal verbinden.
Reiseidee
Am Ende unseres Gesprächs entsteht eine erste Idee für eine individuelle Selbstfahrerreise durch das Périgord.
Mit:
• mehreren Standorten in der Region • Wanderungen entlang der Dordogne • Besuch von Burgen und Höhlenstätten • Weinverkostungen in der Region Bergerac • optionaler Trüffelsuche oder Kochkurs
**Die Reise ist derzeit in Planung.
Wenn Sie zu den ersten gehören möchten, die davon erfahren:**
Betreff: Périgord
Ich melde mich persönlich, sobald die Reise buchbar ist.
À table – der Frankreich-Podcast
In diesem Podcast entdecken Sie Frankreich durch die Menschen, die dort leben oder eine besondere Verbindung zum Land haben.
Jede Folge lädt dazu ein, eine Region, ihre Kultur und ihre Küche näher kennenzulernen – und vielleicht den nächsten Frankreichbesuch zu planen. ** Weitere kuratierte Frankreichreisen finden Sie auf** 🌿 www.tourexquisit.de
Transkript anzeigen
00:00:00:
00:00:04: Bienvenu bei Atable, dem Frankreich-Podcast von Tour Exquisit mit Antje Seele.
00:00:10: Hier hören, schmecken und erleben sie Frankreich auf vielfältige Weise – mit Menschen die dem Land verbunden sind!
00:00:20: Es kann geschehen das Frankreich eines Tages aufhört zu existieren aber das Perigore wird überleben ganz wie die Träume mit denen sich die menschliche Seele nähert.
00:00:30: Das schrieb Henry Miller über eine Region im Südwesten Frankreichs.
00:00:35: Was ist das für eine Landschaft, über die ein Schriftsteller so spricht?
00:00:40: Was macht eine Region so zeitlos und eigenständig, dass sie bei nahe unabhängig vom Rest des Landes erscheint.
00:00:47: Darüber spreche ich heute mit einer Frau, die das Perrigor nicht nur bereist sondern dort lebt.
00:00:53: Karin ist Schweizerin Wanderführerin und seit vielen Jahren im Perrigord zu Hause.
00:00:58: Willkommen liebe Karin Denzler!
00:00:59: Schön, dass Sie da sind.
00:01:01: Vielen Dank, liebe Anti-Sele.
00:01:04: Freu mich sehr um dabei zu sein.
00:01:05: Erzählen Sie doch mal wie begann Ihre Beziehung zum Perigot?
00:01:09: Ja, wie begannen das?
00:01:10: das begann!
00:01:11: Mit Urlaub, also mit Urlaubsreisen.
00:01:15: Immer wieder mal in eine andere Ecke des Perigots und was uns immer hier fasziniert hat.
00:01:21: das ist einfach so die Atmosphäre der Mix aus Geschichte, aus Vorgeschichte wirklich dass man irgendwie halt da irgendwo geht und das Gefühl hat, dass ja man weiß Menschen haben schon vor thirty-thausend Jahren oder so gelebt.
00:01:41: Die Geschichte ist wirklich so tassbar an jeder Ecke, wo man kommt.
00:01:45: Und das in Kombination mit dieser ja kann man schon sagen lieblichen Landschaft, ja Hügellandschaft und den Felsen, den Flustheldern aber auch den Weinfeldern.
00:01:57: also es hat uns immer wieder fasziniert und wir sind immer wieder hierher zurückgekommen sehr gerne!
00:02:03: Der Fluss spielt eine große Rolle.
00:02:05: dass es die da Daniel?
00:02:06: Ja Wir machen heute eine Premiere, wir sprechen nämlich über eine Region die ich selber fast gar nicht kenne.
00:02:13: Ich bin einmal durchs Perigot durchgefahren aber ich kenne selber sehr wenig.
00:02:19: deswegen bin ich brenne ich für dieses Interview.
00:02:25: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Der Dordogno und dem Perigor?
00:02:28: Das
00:02:28: ist genau das Gleiche.
00:02:29: Also von der Oberfläche her ist es gleich, dass Perigore einfach die alte Bezeichnung, bevor Frankreich dann in den, in die Departements eingeteilt wurde nach der französischen Revolution und dann hat man halt das Departement dann Dortonier genannt nach dem Fluss.
00:02:48: aber von der Oberfläche hier ist es wirklich ja nahezu identisch, das kann sagen wirklich identisch.
00:02:54: Seit wann wohnen Sie dort?
00:02:56: Seit Jahrzehnte auch.
00:02:59: Genau!
00:02:59: Wie muss man sich das vorstellen, wohnen Sie da in einem Dorf?
00:03:02: In einer Stadt?
00:03:05: Ich wohne... auf dem Dorf.
00:03:07: Also ein bisschen außerhalb des Dorfs, so auf dem Hügel da kann ich mit dem Fahrrad in zwei Minuten ins Dorf hinuntersausen zum Markt.
00:03:14: Zum Beispiel gerade wie heute Morgen Markt ist werde ich nachher gleich noch machen.
00:03:19: Ja das ist ein kleines Dorf, zweieinhalb Tausend Einwohner aber sehr lebendig und es ist ein ganz spezielles Dorf weil zwanzig Prozent der festen Einwohner Englisch sprechen sind.
00:03:31: also das ist sehr sehr speziell von der Atmosphäre hier.
00:03:35: Also das sind Engländer oder?
00:03:37: Ja, größtenteils Englender aber auch Australien und Amerikaner.
00:03:42: Im Moment kommen sehr viel Amerikanern in diese Richtung, Richtung Dordogneweil und allgemein vielleicht Frankreich – das weiß ich jetzt nicht – aber auf jeden Fall in dieser Region.
00:03:51: ja, dass ist so ein Trend der im Moment sehr stark sichtbar ist.
00:03:56: Können Sie mir das Lebensgefühl, dass sie da haben, in drei Worten beschreiben oder in fünf?
00:04:03: Man nimmt sich mehr Zeit für einander, also für Worte.
00:04:08: Okay noch Worte!
00:04:11: Zeit genießen, Geselligkeit, also Konvivialität ist ein bisschen schwierig immer das irgendwie auf Deutsch dann Wort zu fassen.
00:04:23: die Weite und schöne Natur
00:04:27: Sie haben das vorhin schon... so beschrieben, was ist eine sehr geschichtsträchtige Region.
00:04:34: Warum gibt es da so eine hohe Dichte an Bogen und Schlössern?
00:04:39: Das ist eigentlich missend auf den hundertjährigen Krieg zurückzuführen im Vormittalalter als sich da England und Frankreich bekämpft haben Also eine Grenzregion.
00:04:56: Was man heute noch hat, dass zum Beispiel die zwei großen Burgen an der Dothonie ist Chateau-Castellneux und Chateaux-Bagnac.
00:05:05: Die eine Burg blieb halt immer französisch-Bignac.
00:05:08: Und Chateaus Castellneaux war Englisch.
00:05:12: Die stimmen beide auf dem hohen Fels links und rechts des Flusses.
00:05:15: Ja, die bekämpften sich und so gibt es halt einfach wirklich sehr viele Zeitzeugen.
00:05:21: Vor allem aus dieser jener Zeit mit den Burgen.
00:05:27: Im französischen gibt es ja eigentlich nur das Wort Château.
00:05:31: Das ist aber ein Unterschied zwischen Wehrburgen- und Schlossanlagen.
00:05:35: Und es gibt einen Schloss, das wird in Verbindung gebracht mit Josephine Baker.
00:05:42: Das ist glaube ich das Châteaux de Milan.
00:05:43: Wie ist das?
00:05:45: Waren Sie da schon?
00:05:47: Ja, ja, auf jeden Fall.
00:05:48: Mehrmals gerne immer wieder.
00:05:50: Es ist einfach wunderschön und wenn man dahin geht... Der Schlosspark ist auch wundeschön!
00:05:57: Und wenn man da reingeht, kann das sehr gut mit dem Audio Guide machen.
00:06:01: Mit der deutschen Audio Guide ist es wirklich supergut und das sind halt alles auch noch so original.
00:06:08: Dinge von Josephine Beger aus ihrem Leben und aus der Kinderstube von allen ihren Kindern die sie halt adoptiert hat.
00:06:16: Das fühlt sich wirklich an wie ein Gang durch ihr Leben.
00:06:19: also sehr faszinierend!
00:06:23: Fasseten aus ihrem Leben, die ich nicht wusste zuvor.
00:06:27: Also man kann sie halt als Sängerin und Tänzerin aber ich wusste nicht dass sie zum Beispiel auch Widerstandskämpferin war.
00:06:33: ja und das ist also es ist wirklich sehr sehr faszinierend lohnt sich auf jeden Fall finde ich im Besuch.
00:06:39: Ist das eines ihrer Top drei?
00:06:41: wenn Sie sagen welche Schlosser müsste man besuchen oder welche?
00:06:44: Ja absolut von den Schlössern ja auf jeden fall.
00:06:48: haben sie noch ein zwei Tipps
00:06:51: In Bezug auf Burgen jetzt oder Schlösser?
00:06:54: Beides.
00:06:55: Beides!
00:06:57: Ja, auf jeden Fall schaut du Ben Jagger das ist halt... Also finde ich jetzt wirklich, ja das imposanteste eigentlich.
00:07:03: Wirklich in Kombination halt mit dem Dorf selbst also das Dorf Bernjacke-Gasenag.
00:07:09: Das gelebt halt so quasi unten am Fels über der Dardanium an geht.
00:07:14: Also ganz steile Kopfsteinpflaster, Gassen rauf und es ist so wunderschön.
00:07:19: einfach rauf zu diesem Chateau unbedingt!
00:07:21: Und auch da sind sehr, sehr gute deutsche Audiageite und man macht hier wirklich eine wunderschöne Zeitreise.
00:07:29: ganz sehr lohnenswert.
00:07:31: Sonst finde ich persönlich die Burgcomark, sehr sehr lohnenswert.
00:07:35: das ist nur eine Ruine aber die ist wirklich so etwas von auch beeindruckend.
00:07:42: in so einem ganz verwunschenen kleinen Seitenthaler gibt es wirklich überhaupt nichts.
00:07:47: irgendwie halt.
00:07:47: wirklich die grünen Wälder muss überwachsen im Bäumen da geht man halt so hin und das ist wirklich ein sehr sehr faszinierender.
00:07:55: und auch da gibt's einen sehr sehr guten Audio Guide, wo man sich so transportieren lassen kann in eine andere Welt.
00:08:02: Ich krieg schon richtig Lust dahin zu fallen!
00:08:05: Was wir noch nicht besprochen haben, sagen Sie doch mal für unsere Hörer ein bisschen die geografische Einordnung?
00:08:11: Wo liegt die Dornier bzw das Pentagon überhaupt?
00:08:15: Ja, das liegt gut hundert Kilometer östlich vom Bordeaux.
00:08:19: Also wirklich so grad ins Landesinre und vom Klima her ist es also der Atlantik hat einen ziemlichen Einfluss.
00:08:26: Das heißt, dass es angenehm ist aber es ist gemäßig.
00:08:31: weniger extrem jetzt als vielleicht ganz im Süden des Landes.
00:08:34: Also es redet auch ein bisschen mehr, obwohl ich ganz ehrlich sagen muss die letzten Jahre im Sommer kann es also schon mal auch vierzig Grad werden und ja dann wird in ein paar Tage auch nacheinander übervierzig Grad.
00:08:45: das wird eher trocken im Sommer um den Winterfeld halt ziemlich viel niederschlagen Genau.
00:08:51: Aber sehr gemäßig, das ist ein sehr angenehmes Klima.
00:08:54: Ich
00:08:54: interessiere mich aber immer besonders für Architektur und neben den Schlössern und Burgen gibt es ja auch diese Troglodyten, diese Höhlenwohnungen?
00:09:03: Ja was genau ist das eigentlich?
00:09:06: Ja also das sind Höhleinwohnung, da haben die Menschen halt gelebt, das sind so genannte Abris auch... Felsvorsprünge eigentlich.
00:09:15: Und einer der wirklich markandesten ist der Roxanne Christoph, das ist wirklich auch einer der höchsten Felsen die bewohnt waren.
00:09:26: Das war eine Felsstadt im Fels und es ist wirklich so genial, wenn man sich anguckt, dass es auf einen Riesenfels in der Landschaft droht neben dem Weser.
00:09:38: Und es ist wahnsinnig beeindruckend, wie die Leute da gelebt haben.
00:09:42: Man wird dann auch so hindurch geführt und sieht, wo sie ihre Tiere geschlachtet haben, wo die Küche war, wie sie ihr Feuer gemacht haben oder sich verteidigt haben.
00:09:54: Sehr, sehr spannend also wirklich über viele Jahrhunderte hinweg.
00:09:58: Das sind Felsvorsprünge eigentlich, wenn man das so will.
00:10:02: Also Felsunterschlüpfe!
00:10:06: Ich habe das in anderen Regionen schon gesehen.
00:10:10: Gibt es auch noch welche, die bewohnt sind oder sind sie alle museal?
00:10:13: Inzwischen ist im Museums-Museum ja, aber es gibt so wie gerade bei La Madeleine.
00:10:22: Das ist auch wirklich so im Fels und das war wirklich ich glaube wenn ich es richtig hab bis neunzehnhundertneinundsechzig oder so dass da wirklich noch Leute gewohnt haben.
00:10:31: Und man kann sich da teilweise dann auch bei den Felswohnungen noch angucken, wie die Wohnungen da im zwanzigsten Jahrhundert noch ausgesehen haben.
00:10:42: Die Fels-Wohnungen – also das gibt es schon!
00:10:44: Und die sonstige Architektur?
00:10:45: Wie ist sie?
00:10:46: Was ist der Stein?
00:10:47: Wie is' die Baukultur in Perriga?
00:10:49: Also vor allem jetzt in Imperrig und Waren.
00:10:51: Dann spreche ich über die Region Sarladas.
00:10:53: Das ist ganz im Osten der Dothonie.
00:10:56: Da befindet sich auch die Größe... Die Dichtheit von Sehenswürdigkeiten, die größte Tichte von Burgen und Höhlen.
00:11:05: Und da ist die Architektur ... das sind so ockerfarbene Steine im wunderschönen Steinhäuser.
00:11:13: Der Ockerfabton kommt halt vom eisenhaltigen Boden.
00:11:21: Sehr, sehr schön.
00:11:22: Das ist mehr so dann Richtung Salat und jetzt in Perigopur oder zum Beispiel das ist die Region Bergerak da sieht man das mehr etwas.
00:11:33: auch Steinhäuser aber eher der Stein ist dann eher ein bisschen weiß also eher so richtig Richtung Weiß nicht mehr das typische Okkerfarbe.
00:11:42: Aber sind diese typischen Natursteinhäuse mit diesen großen Blöcken?
00:11:45: Ja ganz genau!
00:11:48: Dann haben sie gesagt, Sie fahren heute morgen.
00:11:51: Wenn wir unser Gespräch beendet haben noch zum Markt.
00:11:54: Erzählen Sie doch mal woran erkennt man denn einen guten Produzentenmarkt?
00:11:59: Einfach an den vielen Kleinproduzenten die da leben!
00:12:04: ihre Produkte verkaufen.
00:12:05: Also ich habe halt da irgendwie meinen Käsehändler und die Gemüsefrau, die auch Hühner hat und dann nehme ich halt die Eier mit und die Eierte gibt es in allen Farben und Formen und die schmecken auch echt anders.
00:12:20: Sagt ah was möchtest du machen?
00:12:22: Müsst du einen Schokoladenbus machen?
00:12:24: Ach so ja!
00:12:25: Dann nimmst du diese weil das ist ein besonders leckerer für die Konsistenz und so.
00:12:28: also... Das ist einfach so man kennt sich halt auch.
00:12:31: Ja das ist so schön dass die Kleinproduzenten, die sind halt so mit viel Leidenschaft und Idealismus auch sehr oft.
00:12:40: Weil viele Geld verdienen die meist nicht.
00:12:43: Die kommen gerade so rund aber die brennen so für ihre Produkte und stecken da all ihre Leidenschaft rein und das ist ja ich finde das ganz wunderbar und wirklich ein Privileg um solche Produkte kaufen zu können.
00:12:57: Ja, auch die Menschen zu unterstützen und die Beziehung zu den Menschen zu pflegen.
00:13:01: Also das finde ich etwas ganz schön.
00:13:04: Immer möglich hier am Donnerstagvormittag.
00:13:06: Das dauert dann jeweils bis halb ein so.
00:13:09: Gehe ich immer auf jeden Fall sehr vom Markt.
00:13:10: Und das ist ja auch so einen Platz wo sich alle treffen?
00:13:13: Da kommt ja das ganze Dorf zusammen!
00:13:16: Ja, genau.
00:13:17: Das ist schon so und auf jeden Fall im Winter ja im Sommer halt wenn es dann doch viele Besucher auch hat und so dann verändert sich die Atmosphäre etwas.
00:13:25: Auch die Größe der Märkte verändert sich sehr stark.
00:13:28: also wenn jetzt vielleicht ich weiß nicht bei uns um sagen wir dreißig Steinde sind oder so sind sie im Sommer hundertzwanzig.
00:13:35: also das ist wirklich ein großer Unterschied.
00:13:38: Und dann habe ich was ganz Interessantes auf Ihrer Webseite gelesen, was ich nämlich auch nicht weiß und ich habe es mir extra nicht durchgelesen.
00:13:44: Ich hab nur die Überschrift mir angeschaut.
00:13:47: Was
00:13:48: ist der Unterschied zwischen einem Brokant und einer Videgrignet?
00:13:52: Ah ja genau!
00:13:54: Also Brokants das sind halt wirklich... also da findet man Ein qualitativ besseres Stück sind häufig Antiquitätenhändler, die ihre Dinge verkaufen.
00:14:07: Das ist ein anderes Segment.
00:14:11: Ja, wirklich der klassische Flohmarkt.
00:14:14: Wo man irgendwie seinen Estrich räumt und da seine Dinge verperft.
00:14:20: Aber was ich absolut nicht sagen will, dass man dann auch gute Stücke mal dazwischen findet auf jeden Fall!
00:14:26: Und wo finden regelmäßig denn so gute Brokante statt?
00:14:30: Überall also wirklich... Wir haben jetzt ganzjährig so eine Brokant und die ist eigentlich sehr beliebt hier im letzten Sonntag des Monats in unserem Dorf.
00:14:41: Aber eigentlich finden sie das ganze Jahr statt und in jedem Dorf sind die Riesen groß.
00:14:50: Es gibt spezielle Websites, wo man sich informieren kann, wo dann alle aufgeführt sind.
00:14:57: Auf jeden Fall ab Frühling bis im Oktober kann man ... Jede Woche.
00:15:01: Ich würde sagen, wahrscheinlich mehrmals sogar irgendwie in Druckant oder im Lied Grenier besuchen.
00:15:06: Es hört sich an als könnte man einfach losfahren die Märkte besuchen dann da so ein bisschen rumschlendern.
00:15:12: also man zu einer Burg fahren ist ganz großartig.
00:15:17: Mir war der Begriff Perigot immer so als Genießerregion bekannt.
00:15:22: es ist aber auch eine Wanderregion
00:15:25: Ja, auf jeden Fall.
00:15:28: Die Wanderwege sind so was von wunderschön!
00:15:32: Man muss sich da vorstellen, man hat wirklich halt die Wälder... Also gerade jetzt in der Region Salah ist es sehr viel Eichenwäldern und daher kommt auch der Name Perigou Noir.
00:15:41: das ist nicht wegen dem schwarzen Trüffel denn sie ja auch gibt klar aber wegen den vielen Eichenweltern also Eichen- und Kastanienwälden.
00:15:49: Das ist einfach wunderschön.
00:15:51: Die Wege sind so ganz alte Pfade, zum Teil schon wirklich römische Wege, Karrenwege die da angelegt wurden und dann muss man sich vorstellen, sie sind mit Steinen ausgelegen.
00:16:01: Trockenstein, Mauern links und rechts mit Mos überwachsen sind.
00:16:05: Und auch die Bäume häufig Mos überwachsen.
00:16:08: Also wirklich so merkenhaft!
00:16:10: Zwischendurch noch immer wunderschöne Ausblicke, weil sie es ja doch... ...sind.
00:16:14: sanfte Hügel aber doch... Ja also zu zweit und zweiundfünfzig Meter hoch schon.
00:16:19: Da kommt man halt immer wieder auf eine Anhöhe oder hat einen Ausblick auf den Fluss.
00:16:25: Es ist sehr sehr find ich sehr attraktiv.
00:16:27: zum Wandern Ja, Wanderungen lassen sich auch sehr gut verbinden.
00:16:32: Mit dem Besuch von einem Chateau zum Beispiel oder Walnussmuseum oder man geht beim Trüffelbauen vorbei unterwegs ja also das lässt sich alles sehr gut Oder man genießt ein feines Mittagessen.
00:16:45: Das geht natürlich auch!
00:16:47: Muss man ein bisschen schauen für das Timing, weil wenn man nach nach um drei Uhr um fünfzehn ankommt ohne zu reservieren dann gibt es halt nichts mehr.
00:16:55: Keine
00:16:55: Chance das haben wir schon mehr darauf hingewiesen.
00:17:01: Haben sie eine Lieblingswanderung?
00:17:02: Eine Lieblinsroute?
00:17:04: Ja auf jeden Fall ja.
00:17:05: also deswegen der absolute... Ich habe viele Routen, die mir gefallen.
00:17:10: Aber jetzt rein touristisch gesehen ist halt schon entlang der Totoni oder der WSR ist das schon wunderschön.
00:17:18: Entlang der Wsr ist es mehr etwas mit den Höhlen und den Höllenwohnungen.
00:17:22: also richtig Vorgeschichte.
00:17:26: Und entlang des Totonis sind wirklich die Burgen ein frühes Mittelalter.
00:17:31: und da geht man halt dem Flussentlang irgendwie auf dem Soundweg Da taucht ihr auf der rechten Seite so ein großer Fels auf und da droht dann eine Burg.
00:17:41: Und da geht man rauf, vielleicht die Burg anschauen, dann weiter auf schönen Waldwegen... ...und dann kommt wieder an den Fluss.
00:17:47: Also ich fühlte es ja zwischen Benyab-Gastelneu und Dom.
00:17:51: Das sind auch alles Dörfer, Le Plubovillage de France.
00:17:54: Da gibt's wirklich einige in der Region.
00:17:57: Ja das ist einfach ein Hit, dass er touristisch gesehen ist.
00:17:59: Es ist wunderschön!
00:18:03: Ist das voll?
00:18:06: Also im
00:18:07: August, aber ansonsten vom Frühjahr und im Herbst?
00:18:10: Nein!
00:18:11: Ich weiß nicht, ich finde das auch immer schwierig zu verstehen.
00:18:16: Während den Schulferien gibt es Leute ab April ein bisschen.
00:18:21: Im Frühling und im herbst ist es wirklich wunderschön.
00:18:25: Man hat eher das Gefühl... Ja, alles für sich hat das oder ist nein und dann im August fühlt sich das sehr, sehr stark.
00:18:32: Und
00:18:32: wenn ich da so langwandere an der Dordogne, dann würde ich ja am liebsten mir auch gleich mal ein Boot mieten.
00:18:38: Geht das da auch?
00:18:39: Ja, das ist wunderschön.
00:18:41: Muss man ein bisschen gucken je nach Saison halt eben.
00:18:44: Also Juli August eher nicht spontan und sonst muss man ja halt dann einfach vorreservieren.
00:18:50: Aber das geht auf jeden Fall kann man zum Beispiel auch einen Stück mit dem Kado machen und seine Dinge ins Kano nehmen und dann weiter wandern oder so von A nach B.
00:19:02: Dann haben wir gesprochen oder sie haben das eben angerissen Trüffel, Walnüsse Das sind die Dinge für die das Perigor Kulinare steht.
00:19:11: Also ich mir fällt sofort dieser Perigort Trüffel ein?
00:19:14: Ja, auf jeden Fall!
00:19:15: Und welche Rolle spielen denn die Trüffer heute im Perigot?
00:19:20: Ja, schon eine starke Rolle.
00:19:23: Auf jeden Fall ist es schon etwas was sehr beliebt ist.
00:19:26: Es gibt zum Beispiel in Salata auch ein ganzes Trüffel-Event wo dann alles organisiert wird rund um den Trüffer.
00:19:34: und ja im Teller findet man natürlich oft in einem guten Restaurants Das wird schon auch sehr, sehr zelebriert.
00:19:42: Wir waren da zum Beispiel vor zwei Wochen auf einem schönen Event auf einen sehr guten Weingut und dann gab es ein Pianist in so einem schöner Weingutt.
00:19:56: Dann gab's natürlich auch einen Abbüro mit den Beinen.
00:19:59: Da war auch ein Trüffelbauer dabei und hat seine Trüfferbutter gemacht.
00:20:06: Und das war so herrlich!
00:20:08: Es wird richtig auch schon zeleblich.
00:20:10: und sehr sehr geschätzt von den Leuten selbst.
00:20:14: Ja, das hört sich auch wieder an nach der Zeit, dass man sich für solche Dinge einfach Zeit nimmt und das genießt oder es über Stunden gehen kann.
00:20:22: Ja absolut!
00:20:25: Wie muss man sich die Restaurants vorstellen?
00:20:28: Einfache Auberg und ambitionierte Restaurants gibt's wahrscheinlich nebeneinander wie überall...
00:20:34: Auf jeden Fall.
00:20:35: Es gibt einfach so urtige Küche, ein bisschen Bauernküche.
00:20:43: Das ist auch nicht die leichte Küche wie die mediterrane Küche.
00:20:48: Also es wird sehr viel mit sehr fleischhaltig gekocht.
00:20:53: Viel Gänse und Enten ist auch was, das häufig auf dem Teller kommt.
00:20:58: Aber das kann man wirklich genießen, ja in einem Sternerestaurant absolut oder in einem einfach gut gehobenen Restaurant.
00:21:07: Oder ganz einfach auch und das kann auch absolut sehr lecker sein.
00:21:12: Haben Sie einen Lieblingsrestaurant wo sie so einfach mit guten Freunden hingehen würden?
00:21:18: Ja auf jeden Fall!
00:21:20: Das ist das Che Chouliang in Puna.
00:21:23: Das ist ein Hit, das ist neben der Abteikirche Und das Restaurant ist untergebracht in der ehemaligen Fahrerwohnung.
00:21:34: Das ist wirklich eine ganz wunderschöne Terrasse auch, und das ist super super lecker!
00:21:41: Nicht so ein Mittelsegment von preisherr aber qualitativ... ...und die Gastfreundschaft ist sehr schön.
00:21:51: Klingt super!
00:21:53: Dann sagten sie noch es gibt viele Walnüsse da?
00:21:56: Auf jeden Fall ja ganze Heine.
00:21:59: Die wachsen da besonders gut?
00:22:01: Ja, ja schon.
00:22:02: Und auch sehr lange.
00:22:05: Früher hat man das Öl dann gebraucht für die Öllampen und man hat es gegessen.
00:22:11: Das war so multi-funktionell.
00:22:14: Inzwischen werden einfach das Walmusöl, das ist sowas von lecker.
00:22:18: Da gibt's wirklich auch schon die alten Walnusmühlen aus Mittelalter stammen wo früher die Leute Mehl und Nüsse gemahlen haben Seniors da richtet und die sind wirklich so alte Steinmühlen, das ist wunderschön auch zum Sehen.
00:22:36: Und wenn man da reinkommt, das riecht doch da auch so lecker, ja?
00:22:39: Wenn die Nüsse da auf dem Stein gemahlen werden.
00:22:42: Also es ist ja wunderschön!
00:22:44: Und sehr, sehr lecker.
00:22:45: Das waren wir wirklich.
00:22:46: Ja
00:22:46: also wenn man das alles zusammen nimmt, das schreit ja danach, dass wir mal eine Reisoplante
00:22:53: haben.
00:22:53: Ja, sehr gerne!
00:22:55: Also jetzt mal das Gedankenspiel, wir planen so eine vielleicht vierzehn-tägige Genussreise.
00:23:01: Was ich jetzt verstanden habe?
00:23:02: Man braucht auf jeden Fall ein bisschen Zeit!
00:23:04: Ich würde sagen man bräuchte vielleicht zu drei Standorte – wo würden Sie beginnen, so ne
00:23:09: Reise?!
00:23:10: Ja vom Bordeaux her dann beginnen, sondern nötig vielleicht am Zuerst das Pericot-Burgbroderm machen also die Region Bergerocke Und da wirklich auch halt Weinverkostungen einplanen.
00:23:22: Auch die Landschaft ist auch schöner, es ist ein bisschen offener.
00:23:26: Da gibt's nicht so viel Wald aber dafür Weinfelder und dann würde ich mich so langsam vorarbeiten Richtung Salat Genau.
00:23:34: Und eventuell sogar noch ein Stück Gärse mitnehmen, also dass man ruckermatur und den guffr der Padirac vielleicht auch noch besucht weil das ist schon sehr, sehr lohnenswert.
00:23:45: Das ist nicht so weit ab Salat, das ist dann eine stunde Fahrt.
00:23:49: aber wenn man Zeit hat ja es kommt immer darauf an wie viel Zeit man hat.
00:23:54: Also muss man schon zwei Wochen haben.
00:23:58: Ja, das ist ja aber... Wir planen unsere Reisen immer so dass man vielleicht zwei drei verschiedene Standorte hat und gerne mit ein bisschen Zeit.
00:24:05: Dass man auch mal eine Wanderung machen kann und was ich gerade gehört habe gibt es da so viel zu sehen, dass das überhaupt kein Problem sein sollte und ich finde kürzer macht dann auch keinen Sinn.
00:24:17: also grade in Frankreich wo's soviel um Genuss geht.
00:24:21: Ich könnte mir auch vorstellen, dass man zum Beispiel eine geführte Wanderung mit ihnen integriert.
00:24:26: Weil sie sind ja auch Wandervührerin ne?
00:24:28: Ja, jedenfalls!
00:24:30: Sehr
00:24:30: schön.
00:24:30: also mal so einen Tag mit jemandem zu verbringen der einem wirklich aus dem Nähkästchen mal so ein Landstrich erklärt finde ich ganz toll.
00:24:41: und wie sieht es aus mit einer Trüffelsuche oder einem Kochkurs?
00:24:44: würden Sie sowas auch in Reise integrieren
00:24:47: Unbedingt.
00:24:48: Auf jeden Fall!
00:24:49: Ja, finde ich schon dass das... ja, weiß nicht aber für mich gehört dann da so ein bisschen dazu.
00:24:54: Ja, schon weil es ist eine Kombination zwischen Genusskultur und Aktivsein.
00:25:01: Also man kann das gestalten wie man möchte, aber das finde ich schön, dass das Perigot auf diese Weise am meisten zu seinem Recht kommt.
00:25:11: Weil das passt halt alles so gut zusammen.
00:25:15: Es macht ja auch Sinn, weil wenn man so viel essen möchte und probieren möchte, wir müssen uns ein bisschen bewegen.
00:25:21: Ja genau!
00:25:23: Das hört sich wunderbar an.
00:25:25: Gibt es irgendwas was auf so einer Reise?
00:25:27: Auf gar keinen Fall fehlen darf.
00:25:31: Wir
00:25:31: haben jetzt schon viel genannt.
00:25:33: oder nennen Sie doch noch mal die Orte, die man unbedingt sich angeschaut haben muss.
00:25:40: Das sind halt so wirklich die Klassiker, ja.
00:25:42: Also das Chateau-Bagnac, Chateaux-Milandes, dann Orte, Dom, Larroca-Chac, Castelnot... Ja und auch Lasco IV.
00:25:53: also mit den prehistorischen Höhlemallereien, dem Nachbau ist es auch sehr, sehr interessant.
00:26:00: Und ich finde auch Roxanne Christophe unbedingt.
00:26:02: Es gibt so viele, das schwierig da mich, genau.
00:26:06: Wunderbar!
00:26:07: Vertreffen uns im Perrigo?
00:26:09: Ja, gerne!
00:26:12: Sie sagen ja sie sind seit dem Jahr zwei Tausend Achtzehn.
00:26:15: Leben sie dort?
00:26:16: Wie ist der Ausblick?
00:26:16: Bleiben sie
00:26:17: dort?!
00:26:18: Joa, ich wüsste nichts.
00:26:20: Warum nicht?
00:26:21: Ich sag nie es ist immer für immer oder so aber wir haben uns ganz bestimmt jetzt nicht irgendwie vor schnell wegzugehen.
00:26:31: Wunderbar.
00:26:32: Dann habe ich ja Zeit, mal in die Region zu reisen und dann können wir bestimmt mal eine schöne Wanderung zusammen machen?
00:26:38: Ja!
00:26:38: Da würde ich mich sehr
00:26:39: freuen.
00:26:41: Eine Reiseplanung steht bestimmt auch an.
00:26:44: Schön.
00:26:45: Das freue ich mich.
00:26:46: Sehr schön.
00:26:47: Liebe Frau Denzler, danke Ihnen sehr für das Gespräch.
00:26:50: Freut mich und es ist ganz spannend meine Region sich erklären zu lassen, die man selber noch gar nicht kennt also... Echt mal was Neues.
00:26:59: Ich stelle nur fest, ich hätte vorher Frühstücken sollen!
00:27:01: Ich habe bei dem ganzen Genussgesprächen muss ich das unbedingt gleich nachholen.
00:27:09: Bon Appétit dann!
00:27:10: Danke schön!
00:27:13: Tschüss bis bald!
00:27:16: Karin hat am Ende unseres Gesprächs fünf Worte gewählt die das Perigot für sie zusammenfassen Zeit genießen Geselligkeit weite und Ruhe.
00:27:26: Und ehrlich gesagt, danach war für mich klar – hier muss eine Reise entstehen.
00:27:31: Und genau daran arbeiten wir gerade!
00:27:33: Eine individuelle Selbstfahrer-Reise durch das Perrigor mit Wanderungen auf alten römischen Faden einer optionalen Trüffelsuche über einem lokalen Bauern oder einem Kochkurs.
00:27:43: und Karin als Insiderin vor Ort und vielleicht auch für sie als Wanderführerin.
00:27:48: Die Reise ist noch nicht buchbar, aber wenn Sie zu den ersten Gehören möchten die davon erfahren dann schreiben sie mir eine kurze Mail an infoattourexquisite.de mit dem Betreff Perigot – mehr braucht es nicht!
00:28:01: Ich melde mich persönlich bei Ihnen sobald die Reise steht.
00:28:05: Alle Infos zur Tour Exquisit und unsere weiteren kuratierten Reisen finden Sie auf tourexquisit.de.
00:28:12: Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, freue ich mich wenn Sie den Podcast abonnieren und ihn an jemanden weiterleiten der auch von Frankreich träumt.
00:28:20: Bis zum nächsten Mal!
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