Bonjour le Tour: Alpe d'Huez. Wo die Tour de France in den Alpen entschieden wird

Shownotes

In den Alpen schreibt die Tour de France jedes Jahr ihre größten Geschichten. Die Etappe 2026 führt von Gap hinauf zur Alpe d’Huez, und gleich zweimal endet die Tour dort oben. Mein Gast Simon Langer, Unternehmer, Coach und früher mit einer Handelsagentur im Radsport tätig, war mehrfach mit Freunden und Wohnmobil an den Bergankünften dabei.

Sie hören unter anderem:

– warum die erste Grundregel lautet: so weit nach oben fahren, wie es geht
– wie Tausende Menschen schon am frühen Morgen den Berg hinaufpilgern
– was nach der Werbekarawane passiert, wenn die Hubschrauber kommen
– wie nah man den Fahrern an der Strecke kommt
– wie die Duelle zwischen Jan Ullrich und Lance Armstrong mich die Tour lieben gelehrt haben
– warum Savoyen lange kein Teil Frankreichs war

Für wen ist diese Folge besonders interessant?

Für Menschen, die

– die Tour de France einmal live an der Strecke erleben möchten
– die Alpen und ihre Pässe lieben
– Radsportgeschichte mögen
– Bergküche und Käse schätzen

Orte und Stationen aus der Folge

– Gap
– die Alpe d’Huez
– der Col du Galibier
– Savoyen

Kulinarische Eindrücke aus der Folge

– Reblochon
– Tartiflette mit Kartoffeln, Speck, Zwiebeln und Reblochon
– Reblochon-Tarte mit säuerlichen Apfelscheiben

Reisetipp aus der Folge

Wer eine Bergankunft der Tour erleben möchte: früh losfahren, so weit wie möglich nach oben, und einen Rucksack mit Essen und Trinken mitnehmen – oben gibt es keine Versorgung.

Weiterführende Inspiration

Südlich von Gap beginnt die Haute-Provence und schließlich die Côte d’Azur. Meine Reiseideen für den Süden Frankreichs finden Sie auf:

https://tourexquisit.de

Diese Folge habe ich, wie jede Episode von „À table!“, vollständig allein geschrieben, gesprochen, aufgenommen und geschnitten. Ich freue mich über Ihr Feedback und über eine Bewertung des Podcasts.

Das Transkript zum Nachlesen: https://tourexquisit.de/alpe-dhuez-tour-de-france-podcast/

Transkript anzeigen

00:00:00: „À table!“, der Frankreich-Podcast von Tour Exquisit mit Antje Seele.

00:00:10: Bonjour le Tour!

00:00:11: Unsere Reise entlang der Tour de France 2026.

00:00:15: Heute geht es in die Alpen – dorthin, wo die Tour de France jedes Jahr ihre größten Geschichten schreibt, und dorthin, wo mein Vater, dem diese Serie gewidmet ist, früher immer denselben Satz sagte:

00:00:28: „Der Telekom-Express rollt wieder“, wenn Jan Ullrich im magentafarbenen Trikot am Berg angriff und das Feld hinter ihm auseinanderfiel. Mein Vater saß auf dem Sofa.

00:00:40: Ich saß

00:00:40: daneben.

00:00:41: Und draußen lief der Alltag weiter.

00:00:43: Drinnen waren wir in den Alpen.

00:00:47: Warum die Alpen die Tour entscheiden.

00:00:50: Heute fährt die Tour von Gap hinauf zur Alpe d’Huez – zweimal endet die Tour 2026 dort oben.

00:00:57: Das hat es seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben.

00:01:00: In den Flachetappen wird taktiert.

00:01:02: Im Zeitfahren werden Sekunden gewonnen, aber in den Alpen, da fällt die Entscheidung.

00:01:07: Bei zehn oder zwölf Prozent Steigung kann sich niemand mehr verstecken – hier geht es nicht nur um Kraft, sondern auch um Willen.

00:01:15: Deshalb stehen an der Alpe d’Huez jedes Jahr Hunderttausende Menschen.

00:01:19: Sie warten stundenlang.

00:01:22: Vor einigen Wochen erzählte ich in meiner Unternehmergruppe von dieser Podcastserie.

00:01:27: Einer musste schmunzeln.

00:01:29: Das war Simon Langer, unser Coach, selbst Unternehmer und früher mit einer Handelsagentur im Radsport tätig.

00:01:36: Er war schon mehrfach an der Alpe d’Huez, und als wir uns darüber unterhielten, sagte er folgenden Satz …

00:01:59: „… weil du halt denkst, da geht jetzt gleich richtig was.“

00:02:02: Ich habe Simon natürlich sofort in den Podcast eingeladen.

00:02:09: Heute mein Gast: Simon Langer.

00:02:11: Simon, schön, dass du da bist.

00:02:12: Ich freue mich sehr.

00:02:15: Ja, das kann ich dir natürlich zurückgeben, liebe Antje.

00:02:18: Ich freue mich sehr, in diesem erlauchten Kreis in deiner Podcastreihe über dein Lieblingsland Gast zu sein.

00:02:31: Das ist wirklich sehr schön.

00:02:33: Simon, du warst mehrfach an der Alpe d’Huez.

00:02:36: Wie muss man sich das vorstellen?

00:02:37: Wie kommt man da überhaupt hin?

00:02:40: Ich bin mit ein paar Freunden mehrfach mit dem Wohnmobil den Tour-de-France-Etappen, den Bergetappen, hinterhergefahren, immer so vier, fünf Tage. Und natürlich ist die Alpe d’Huez die Königsetappe, eine Bergankunft.

00:02:55: Du fährst also hoch.

00:02:56: Und unsere erste Grundregel, die haben wir bei der ersten Tour de France festgelegt: Fahr immer so weit nach oben, wie es geht, bis ein Polizist oder wer auch immer dich wieder zurückschickt.

00:03:09: Weil die Zeit … Viele denken: Ich parke jetzt hier, da oben ist ja eh kein Platz mehr.

00:03:16: Das ist ähnlich wie auf dem Supermarktparkplatz: immer vor die Tür fahren.

00:03:21: Und dann?

00:03:21: Die Fahrer kommen erst am späten Nachmittag.

00:03:24: Was macht man denn den ganzen Tag?

00:03:26: Dann ist es natürlich ein langer Tag.

00:03:28: Du wachst so ungefähr auf, nachdem du am Vorabend ein bisschen gegrillt hast, und das vielleicht auch, weil ab halb sechs

00:03:37: pilgern

00:03:38: Tausende Menschen diesen Berg hoch, weil die natürlich auch ganz oben am Ziel stehen wollen. Die wollen alle ganz hoch ans Gatter an der Bergankunft.

00:03:49: Und dann denkst du: Die Bergankunft ist so um 17:30 Uhr oder 17 Uhr, je nachdem.

00:03:54: Da sitzen die schon acht, neun Stunden auf dem Fahrrad und fahren dann doch mal diese …

00:04:09: Und dann spürt man irgendwann, dass es losgeht?

00:04:12: So circa zwei Stunden, bevor die Tour, also die Radfahrer, zu dir kommen, kommt erst mal die Werbekarawane, und dann rückt schon alles ein bisschen vor in Richtung Straßenmitte.

00:04:27: Dann wird es … schweinelaut, dann kommen nämlich die Hubschrauber und fliegen das so ab.

00:04:33: Und wenn die Werbekarawane durch ist, dann dauert es noch circa zwei Stunden.

00:04:36: Und wenn du den ersten Heli hörst, dann wird es Zeit, sich einen Platz in der Straßenmitte zu reservieren.

00:04:44: Du stehst vielleicht auf der rechten Seite oder auf der linken.

00:04:47: Das ist ja egal.

00:04:48: Dann bewegst du dich zur Straßenmitte.

00:04:50: Sehr oft gibt es gar keine Mittellinie, weil es Bergstraßen sind.

00:04:55: Und der Gegenüber, der da eben parkt,

00:04:57: der kommt genauso Richtung Mitte. Und du stehst ihm erst mal mit einem Meter Abstand gegenüber, weil hier noch nichts passiert, oder unterhältst dich mit ihm: wo er herkommt, was er macht, wie oft er schon bei der Tour de France war, ob es sein erstes Mal ist oder whatever.

00:05:12: Und du lernst unheimlich viele nette Menschen kennen.

00:05:16: Du hast ja auch das Glück:

00:05:19: Das ist eines der größten Sportereignisse, die weltweit übertragen werden.

00:05:23: Das kostet keinen Eintritt.

00:05:25: Dein Einsatz ist quasi Schweiß, Sonnenbrand und ein Rucksack, den du mit hochnimmst, denn Essen und Trinken gibt es da oben auch nicht.

00:05:34: Dann kommen die Motorräder.

00:05:36: Und dann hörst du schon so ein bisschen das Brummen.

00:05:38: Es kommen wieder mehr Helikopter, natürlich, weil die Spitze des Pelotons immer näher beobachtet wird.

00:05:44: Vielleicht hast du auch Glück, und das Gelbe Trikot ist dabei, oder vielleicht im zweiten Abschnitt.

00:05:48: Dann sind die Helis viel näher beieinander, weil sie immer mit den Fernsehbildern hin- und herswitchen.

00:05:54: Dazwischen kommen noch ein paar Kamerawagen, und wenn es losgeht, dann gehst du immer näher.

00:06:03: Du berührst dich quasi mit dem Gegenüber, Nasenspitze an Nasenspitze, fast wie beim Rendezvous.

00:06:11: Du guckst mit ihm sehnsüchtig den Berg hinunter, weil du halt denkst, da geht jetzt gleich richtig was. Und was das Fernsehen nicht so transportieren kann, ist diese Steilheit.

00:06:24: Man merkt es natürlich schon, wie hoch es da geht, und es gibt Schilder: 17 Prozent und was weiß ich noch alles. Aber wie richtig steil es ist, das siehst du nur, wenn du stehenden Fußes mit deinem Gegenüber den Berg hinunterguckst.

00:06:44: Dann bist du heiß wie Frittenfett, die Stimmung steigt. Dann gehst du vielleicht noch mal ganz kurz ins Wohnmobil, noch mal pinkeln oder so, und dann rennst du sofort wieder zurück, weil du ja bloß nichts verpassen willst.

00:06:56: Nachher fährt er an dir vorbei, und du hast keine Ahnung.

00:06:59: Das geht gar nicht.

00:07:01: Dann kommt die Gendarmerie, ja.

00:07:03: Die Franzosen, immer cool, mit so einem halben Jethelm, Sonnenbrille und braun gebrannt, fahren die da hoch mit ihren fetten Maschinen.

00:07:13: Dazu ein bisschen Blaulicht, aber ohne Signal. Und dann haben sie die Ellenbogen komplett ausgebreitet,

00:07:22: um Platz zu schaffen, sozusagen?

00:07:24: Genau!

00:07:25: Und dann guckst du nach unten und siehst diese ganzen Köpfe, wie die quasi nach hinten gehen.

00:07:34: Weil sich jeder zurücklehnt – ah, der Motorradfahrer kommt –, und wenn er durchgefahren ist, gehen alle sofort wieder zusammen.

00:07:43: Und zwar noch näher.

00:07:44: Jetzt berühren sich die Nasen beinahe.

00:07:47: Das kommt natürlich auch zu dir, und dann sieht es aus wie eine La-Ola-Welle, die den Berg hoch- und runtergeht.

00:07:51: Das sieht man, glaube ich, auch im Fernsehen: wie die Köpfe auseinandergehen, nicht mehr so weit wie beim Motorradfahrer, weil der Radfahrer ein bisschen schmaler ist.

00:08:03: Die fahren dann auch nicht nebeneinander hoch, sondern schön hintereinander. Er fährt dir quasi ins Gesicht.

00:08:09: Du siehst dieses Leiden, dieses Kämpfen.

00:08:13: Du hörst die Menge, die schreit und tobt und die Fahrer anfeuert.

00:08:18: Mich wundert manchmal, dass relativ wenig passiert.

00:08:20: Also

00:08:21: richtig Gänsehaut.

00:08:24: Du bist hautnah dabei, also wirklich hautnah.

00:08:28: Das ist verrückt: Wenn er an dir vorbeizieht, kriegst du sozusagen einen Schweißtropfen ab. Und das ist ein Bild, das brennt sich dir ins Gedächtnis, du vergisst es einfach nicht.

00:08:44: Du kriegst natürlich kein Autogramm, das ist klar, weil er fährt. Aber so nah an einem Spitzensportler dran zu sein –

00:08:55: ich weiß nicht, ob es überhaupt noch eine andere Sportart gibt, wo das so ist.

00:09:00: So nah, wie du an der Alpe d’Huez am Spitzensportler dran bist.

00:09:07: Dann erinnere ich mich natürlich wieder an meinen ersten Impuls:

00:09:10: Fahr so weit wie möglich nach oben. Dann geht es darum, das Ding zu gewinnen, und das ist auch immer wieder schön anzusehen.

00:09:17: Das Trikot ist ja offen, wegen der Luft und so.

00:09:20: Und dann werden noch mal die Haare ein bisschen gerichtet, die Sonnenbrille gesetzt, der Helm zurechtgezupft, wenn er einen aufhat.

00:09:27: Trikot glatt gezogen, Reißverschluss hoch.

00:09:30: Arme nach oben – und das ist das Bild, das dann um die Welt geht.

00:09:37: Weißt du noch, wer der Erste war, den du an der Alpe d’Huez gesehen hast?

00:09:41: Wenn ich ehrlich bin … nein.

00:09:44: Ich kann es dir wirklich nicht sagen.

00:09:46: Aber ihr wart mehrfach da, oder?

00:09:48: Ja. Die Tour geht immer einmal im Uhrzeigersinn und einmal gegen den Uhrzeigersinn, startet sehr oft irgendwo im Ausland und hat dann manchmal Transferetappen. Und wir waren tendenziell öfter da, wenn sie – lass mich kurz überlegen – gegen den Uhrzeigersinn gefahren ist.

00:10:10: Weil wir dann den weitesten Weg in die französischen Alpen … Also wir sind quasi bis ans Mittelmeer gefahren.

00:10:19: Die Côte-d’Azur-Landstriche, da waren wir dann dementsprechend öfter.

00:10:30: Und immer, wenn sie die Alpe d’Huez als Bergankunft hatten, war das quasi Pflichtprogramm, wenn wir geplant haben, weil es einfach mega spektakulär ist.

00:10:44: Wann es genau aufgehört hat, weiß ich ehrlich gesagt jetzt auch nicht. Es war, glaube ich, der letzte Toursieg von Armstrong.

00:10:54: Heute ist es quasi nur noch Nostalgie und Erinnerung.

00:11:24: … und soll mit den Zuschauern einen Schluck Wein geteilt haben.

00:11:28: Ob es stimmt, weiß niemand mehr – aber das Bild bleibt.

00:11:33: Die Duelle Ullrich gegen Armstrong. Zwei Fahrer, so verschieden wie möglich.

00:11:38: Ullrich: dieser schwere, kraftvolle, erdverbundene Tritt.

00:11:41: Armstrong: federleicht, fließend, scheinbar mühelos.

00:11:45: Mein Vater auf dem Sofa, der Telekom-Express, diese Spannung, die sich über Wochen aufbaute, um sich in den Alpen zu entladen.

00:11:52: Diese Duelle haben mich die Tour lieben gelehrt, nicht als Sport allein.

00:11:56: Als Geschichte.

00:11:57: Als Drama.

00:11:59: Als das echte Menschsein unter extremen Bedingungen.

00:12:03: Henri Desgrange, der Gründer der Tour de France, soll einmal gesagt haben: Der Galibier ist ein Berg,

00:12:09: neben dem alles andere nur Hügel ist.

00:12:19: Als die ersten Fahrer zu Beginn des 20. Jahrhunderts hier heraufkamen, gab es noch keine modernen Rennräder.

00:12:25: Kaum Schaltung.

00:12:26: Unbefestigte Straßen … Manche schoben ihre Räder über längere Abschnitte, und trotzdem kämpften sie sich hinauf.

00:12:35: Die Steigung ist heute dieselbe.

00:12:37: Der Wind auf der Passhöhe ist auch derselbe.

00:12:39: Das Gefühl, wenn man oben ankommt und ins Tal schaut – das sagen alle, die dort waren –, ist nicht zu beschreiben.

00:12:48: Ich kenne die Alpen seit meiner Kindheit: Frankreich, Österreich und die Schweiz.

00:12:53: Einmal war es ein Club Med – alle sprachen Französisch, die Animateure, die anderen Familien, die Skilehrer.

00:13:00: Ich hatte Schnürschuhe statt Skischuhen und flog ständig auf die Nase.

00:13:03: Meine Mutter trug einen Overall in Kanariengelb und Türkis.

00:13:08: Ich vergesse das nie.

00:13:09: Und trotzdem …

00:13:10: ich habe das geliebt.

00:13:11: Berge sind nicht komfortabel, sie sind kalt, steil … Sie fordern einen.

00:13:16: Das erste Mal auf einem Gipfel stehen, ins Tal schauen, spüren, wie klein man ist und wie groß die Welt.

00:13:22: Das prägt sich ein – egal, ob man sieben Jahre alt ist oder fünfzig.

00:13:28: Die Alpen sind nicht nur eine Kulisse, sie sind eine gelebte Welt.

00:13:32: Savoyen war lange kein Teil Frankreichs.

00:13:34: Über viele Jahrhunderte ein eigenständiges Herzogtum, kontrollierten die Savoyer wichtige Alpenpässe und Handelsrouten zwischen Nord- und Südeuropa.

00:13:44: Erst 1860 wurde Savoyen durch eine Volksabstimmung Teil Frankreichs.

00:13:50: Die Menschen hier erinnern sich daran, ihre Architektur, ihre Küche, ihre Identität tragen diese Geschichte in sich.

00:13:59: Die savoyische Küche ist für Berge gemacht, und der Käse, der diese Küche trägt, ist der Reblochon – mein Lieblingskäse.

00:14:08: Weich, cremig, mit dieser nussigen Tiefe und einem Hauch von Alm und frischer Milch.

00:14:14: Sein Name hat eine Geschichte, die ich besonders liebe.

00:14:16: Er kommt vom Wort für das zweite Melken, das die Bauern früher heimlich machten, nachdem der Steuereintreiber die Milch schon gezählt hatte.

00:14:24: Die Milch dieses zweiten, geheimen Melkens war fetter. Fromage de contrebande sozusagen – ein Schmuggelkäse. Aber was für einer!

00:14:34: Die bekannteste Art, ihn zu essen: Tartiflette.

00:14:36: Kartoffeln, Speck, Zwiebeln, Reblochon – alles zusammen in den Ofen, bis der Käse goldbraun schmilzt und das Haus nach Berg und Butter riecht.

00:14:46: Aber ich mache auch gern eine Reblochon-Tarte.

00:14:49: Der Boden dünn und knusprig, darauf dünne Apfelscheiben, säuerliche Sorten, die dem Käse etwas entgegensetzen, und darüber der Reblochon, der im Ofen langsam schmilzt und sich mit dem Apfel verbindet.

00:15:01: Diese Kombination aus salzigem, cremigem Käse und säuerlichem Apfel: unwiderstehlich.

00:15:08: Übermorgen, am 26. Juli, kommt die letzte Folge dieser Reihe: Paris.

00:15:14: Die heutige Etappe endet in den Alpen. Aber südlich von Gap beginnt bereits eine andere Welt – die Haute-Provence und schließlich die Côte d’Azur.

00:15:22: Für diese Region habe ich individuelle Reisen entwickelt, die genau diesen besonderen Süden Frankreichs erlebbar machen.

00:15:29: Alle Informationen dazu finden Sie auf tourexquisit.de.

00:15:35: Vielleicht sehen wir uns ja irgendwann in Frankreich.

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